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Fotoschule: 1. Physik / Optik (Teil 2)

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Nun tritt ein grundsätzliches Problem auf, mit dem Du Dich noch sehr viel beschäftigen wirst, solltest Du Spaß an der Fotografie finden: das Zusammenspiel zwischen Licht und Blende. Im oberen Bild tritt das Licht von aussen durch ein Loch in die Kamera bzw. den Raum ein. Wählt man eine zu große Lochgröße (Blende) und lässt somit mehr Licht ins Kamerainnere, kann man unter Umständen das Objekt an der Bildfläche nicht mehr scharf erkennen. Wählt man hingegen eine kleinere Lochgröße (Blende), dann fällt zwar weniger Licht ins Kamerainnere, dafür ist das Objekt allerdings scharf zu erkennen.

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Das Prinzip einer Linse
Abb.2 Prinzip einer Linse

Mit Hilfe von Linsen lässt sich, bekannt aus dem Physikunterricht, Licht brechen. Diese Eigenschaft von Linsen wird in der Fotografie genutzt, um die Lichtmenge zu vergrößern, die in das Kamerainnere eintritt, ohne das Loch (beim Beispiel Lochkamera; Blende) erweitern zu müssen. Kann man nun eine kleinere Kameraöffnung wählen, dann hat man durch das Zusammenspiel von Licht und kleiner Öffnung eine schärfere Abbildung an der Bildfläche.

Fotoschule: 1. Physik / Optik (Teil 1)

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Abb.1 Prinzip der Lochkamera
Abb.1 Prinzip der Lochkamera
Oft genügt es nicht seine Kamera und die damit verbundene Bedienung zu kennen. Der Einstieg in die Fotografie wird wesentlich vereinfacht, wenn man sich von Anfang an ein wenig mit der Optik beschäftigt. Aristoteles erkannte im 4. Jahrhundert vor Christus, dass Licht, welches durch ein Loch in einen dunklen Raum scheint ein auf dem Kopf stehendes Bild erzeugt.

Damit ist bereits das Prinzip einer relativ einfach aufgebauten Lochkamera erklärt. Das Loch in der Kamera wird Blende genannt. Fällt nun durch die Blende Licht auf die in der Kamera angebrachte Bildfläche, so wird das Objekt auf dem Kopf stehend dort abgebildet.